Namaste Himalaya

Wie ein Dorf in Nepal uns die Welt öffnete
Namaste Himalaya Anna Baranowski Michael Moritz
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Ein Film von Anna Baranowski & Michael Moritz
Dokumentarfilm / 2021 / NPL / DEU
Produktion micro cosmos film
Koproduktion mit Conkertree Film /
Gefördert von der Kulturstiftung des Freistaates Thüringen
Kinoverleih mindjazz pictures
Gestrandet am Fuße des Himalayas – Wie die innere Reise beginnt, wenn die äußere Reise zum Stillstand kommt.

Anna und Michael sind im Schwebezustand – zwischen Ländern, Herbergen und Passstraßen. Sie brauchen nicht mehr, als ihr Rucksack fassen kann und suchen die Freiheit. Was sie bisher gefunden haben, sind spektakuläre Abenteuer. Sie nennen nichts weniger als die ganze Welt ihr zuhause. Doch zum Ausbruch der Pandemie stranden die beiden Globetrotter in Nepal, einem der ärmsten Länder der Welt. Pläne sind seit Langem schon geschmiedet, eine Wanderung rund um die Annapurna steht auf dem Programm, die Visa für Indien und Pakistan haben sie bereits in der Tasche. Doch dann überrascht sie der Corona-Lockdown. Ihre Weltreise erfährt einen abrupten Stillstand. Als die Polizei die Städte abriegelt, fliehen Anna und Michael in ein kleines Bergdorf. Dort, zu Füßen der Achttausender, finden sie Zuflucht und ein Wellblech über dem Kopf.

Beim durch die Ausgangssperre einzig erlaubten Gang, dem Weg zum Einkaufen, begrüßt man sie im Dorf zynisch mit  "Namaste Corona“, denn man fürchtet, die Reisenden könnten das Virus im Gepäck haben. Im Laufe der Zeit werden Bettler, Verkäufer und Bergführer zu Nachbarn. Die Nahrung wird knapp, der Hunger zieht ein. Alle müssen aufs Feld, Reis anbauen. Sie helfen beim Bau eines Stalls für den Ochsen, lachen über ihr Ungeschick und erleben ein schreckliches Unwetter, das den Tod bringt. Im monatelangen Lockdown erhalten sie Einblicke, wie sich die Pandemie auf das Leben einfacher Familien auswirkt, und kommen den Menschen und ihren Einzelschicksalen nah.

Immer mehr verlagert sich der Fokus von sich selbst auf die Gemeinschaft, bei der sie gestrandet sind und deren Teil sie werden. Dabei wandeln die beiden Reisenden sich: von verunsicherten, in der Fremde Gestrandeten hin zu Schülern einer naturverbundenen, sich in Akzeptanz übenden Lebensphilosophie.

Aus Nachbarn werden Freunde – und die beiden für fünf Monate Teil einer Schicksalsgemeinschaft.


Die jungen Filmemacher erzählen vom Reisen in Corona-Zeiten, wo Zusammenhalt wichtiger ist als die ultimative Selbstverwirklichung. Eine berührende Entdeckungstour in den Himalaya und der mitreißende Dokumentarfilm darüber, was passieren kann, wenn man sich auf das Unabänderliche einlässt. 


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