Namaste Corona! Wie ein Dorf in Nepal mir die Welt öffnete - Michael Moritz - MALIK

"Wer eine Weltreise und dabei nicht nur egoistische Motive im Sinn hat,
ist gut beraten mit diesem Buch." (Süddeutsche Zeitung)

Namaste Corona!

Wie ein Dorf in Nepal mir die Welt öffnete
Namaste Corona! Wie ein Dorf in Nepal mir die Welt öffnete - Michael Moritz - MALIK
Ein Buch von Michael Moritz
Herausgeber MALIK
€ 18,00 [D], € 18,50 [A]

Erscheint am 28.07.2022

224 Seiten, Klappenbroschur

EAN 978-3-89029-563-3

Veranstaltungen

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Buchlesung

Michael Moritz

Erfurter Frühjahrslese

16.02.2023

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Vortrag

Michael Moritz

Globetrotter, Berlin

23.03.2023, 19:00 Uhr

 
Gestrandet im Himalaya – wie die innere Reise beginnt, wenn die äußere Reise zum Stillstand kommt

Treffpunkt Himalaya: Hierhin ist der sorglose Weltenbummler Michael gekommen, um seine Reisebekanntschaft Anna wiederzusehen. Monate sind seit ihrer letzten Begegnung vergangen – Monate, in denen Michael Tausende Kilometer immer auf dem Landweg unterwegs war, in China im Kloster gelebt und in Myanmar Waisenkinder unterrichtet hat. Jetzt wollen die beiden Seelenverwandten beim gemeinsamen Trekking herausfinden, ob ihre Beziehung Bestand hat. Pläne sind seit Langem schon geschmiedet, eine Wanderung rund um die Annapurna steht auf dem Programm, die Visa für Indien und Pakistan haben sie bereits in der Tasche. Doch dann überrascht der Corona-Lockdown die beiden in Nepal. Als die Polizei die Städte abriegelt, fliehen Michael und Anna in einer überstürzten Fahrt mit dem Motorroller in ein kleines Bergdorf. Dort, zu Füßen der Achttausender, finden sie Zuflucht und ein Wellblech über dem Kopf.

 

Zunächst haben sie sich nicht viel zu sagen, und im Dorf schimpft man sie „Corona“, denn die westlichen Reisenden bringen das Virus. Dann werden Bettler, Verkäufer und Bergführer zu Nachbarn. Die Nahrung wird knapp, der Hunger zieht ein. Alle müssen aufs Feld, Reis anbauen. Sie teilen Linsen, helfen beim Bau eines Stalls für den Ochsen, lachen über ihre Ungeschicklichkeit und überleben ein schreckliches Unwetter, bei dem Erdrutsche eine Nachbarsfamilie in den Tod reißen. Sie erhalten Einblicke, wie sich die Pandemie auf das Leben einfacher Familien auswirkt, und kommen den Menschen und ihren Einzelschicksalen nah. Der monatelange Lockdown ermöglicht es ihnen, tiefe Einsichten in das Leben ihrer nepalesischen Nachbarn zu gewinnen. Dabei wandeln die beiden sich: von Travellern auf ihrem Trip um die Welt, von verunsicherten, in der Fremde Gestrandeten hin zu Schülern einer naturverbundenen, sich in Akzeptanz übenden Lebensphilosophie.

Immer mehr verlagert sich der Fokus von sich selbst auf die Schicksalsgemeinschaft, bei der sie gestrandet sind und deren Teil sie werden. Dabei finden die beiden bislang ungebundenen Eigenbrötler nicht nur echte Freunde, sondern auch die Liebe zueinander.  

Vom Weg abkommen, um den Weg zu finden: Ein mitreißender Bericht darüber, was passieren kann, wenn man sich auf das Unabänderliche einlässt.

"Dem Autor gelingt ein Buch, das packt, das mitnimmt. Es sind ehrliche Zeilen, die nicht nach Effekten haschen. Was wirkt, ist die Schlichtheit der Erzählung von Dingen, die wohl die Wenigsten je erleben werden."
(Die Rheinpfalz)